1. Müdigkeit und Schwäche
Fühlst du dich ständig erschöpft, selbst wenn du ausreichend schläfst? Das ist eines der häufigsten Frühsymptome. Unter Stress reguliert deine Leber den Energiehaushalt nicht richtig, wodurch du dich ständig müde und schwach fühlst.
2. Appetitlosigkeit
Lassen Sie Mahlzeiten aus oder fühlen Sie sich schon nach wenigen Bissen satt? Dann kann es sein, dass Ihre Leber Nährstoffe nicht richtig aufspalten und aufnehmen kann.
3. Übelkeit oder Erbrechen
Häufige Übelkeit, die nicht auf eine Lebensmittelvergiftung oder einen Magen-Darm-Virus zurückzuführen ist, kann auf eine Ansammlung von Toxinen im Blut hinweisen.
4. Unerklärlicher Gewichtsverlust
Gewichtsverlust ohne Änderung der Ernährung oder des Sportprogramms klingt toll, ist aber nicht der Fall, wenn er auf eine schlechte Nährstoffaufnahme zurückzuführen ist.
5. Bauchschmerzen oder Blähungen
Beschwerden im rechten Oberbauch können durch eine Leberentzündung verursacht werden. Im Verlauf einer Leberzirrhose kann es zu Aszites, einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, kommen.
6. Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder der Sklera)
Wenn die Leber Bilirubin nicht verarbeitet, reichert es sich an und die Haut und die Augen verfärben sich gelb, was ein deutliches Warnzeichen ist.
7. Hautjucken
Anhaltender Juckreiz ohne Hautausschlag kann auf Ablagerungen von Gallenprodukten unter der Haut zurückzuführen sein.
8. Dunkler Urin und heller Stuhl
Ungewöhnlich dunkler Urin oder heller/tonartiger Stuhl deuten auf ein Problem mit dem Gallenfluss hin.
9. Neigung zu Blutergüssen oder Blutungen
Die Leber produziert nicht genügend Gerinnungsfaktoren – es kommt plötzlich zu Blutergüssen oder Blutungen aus kleinen Schnittwunden.
10. Schwellung der Füße und Knöchel
Wassereinlagerungen (Ödeme) in den unteren Extremitäten entstehen durch eine Veränderung des Blutflusses und des Flüssigkeitshaushalts.
11. Verwirrung, Gedächtnisprobleme
Bei einer hepatischen Enzephalopathie gelangen Toxine ins Gehirn und äußern sich in Verwirrtheit, „Gehirnnebel“ und sogar Persönlichkeitsveränderungen.
12. Krampfadern auf der Haut
Kleine rote Äderchen, die sich wie Besenreiser im Gesicht, auf der Brust oder am Hals ausbreiten, deuten auf ein hormonelles Ungleichgewicht aufgrund einer Leberschädigung hin.
Wann sollten wir uns Sorgen machen?
Wenn Sie auch nur einige dieser Symptome gleichzeitig verspüren, handeln Sie. Schreiben Sie sie nicht Stress oder Ihrem Alter zu. Suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie Ihre Leberfunktion überprüfen. Je früher eine Leberzirrhose erkannt wird, desto mehr kann getan werden, um den Schaden zu stoppen oder sogar teilweise rückgängig zu machen.
Wer ist gefährdet?
Jeder kann an Leberzirrhose erkranken, aber folgende Personengruppen sind besonders gefährdet:
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starker Alkoholkonsum;
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Menschen mit Hepatitis B oder C;
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Patienten mit Leberverfettung;
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Menschen mit Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen der Leber;
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Menschen, die über einen längeren Zeitraum giftigen Chemikalien ausgesetzt waren oder Medikamente einnehmen, die die Leber schädigen.
Wie man die Leber schützt, bevor es zu spät ist
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Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum – oder besser noch, stellen Sie ihn ganz ein.
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Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: weniger gesättigte Fettsäuren, mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
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Treiben Sie regelmäßig Sport und achten Sie auf ein gesundes Gewicht.
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Lassen Sie sich gegen Hepatitis impfen.
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Lassen Sie Ihre Leberfunktionswerte regelmäßig überprüfen, wenn Sie potenziell toxische Medikamente einnehmen.
Abschluss
Eine Leberzirrhose ist nicht unvermeidlich. Sie beginnt schleichend mit versteckten Symptomen wie Müdigkeit, Übelkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder geschwollenen Beinen. Dies sind die ersten Warnsignale des Körpers. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht verschiedene Optionen: Lebensstiländerungen, Behandlung und das Aufhalten des Fortschreitens der Leberschädigung. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, geraten Sie nicht in Panik. Ihre Leber versucht Ihnen möglicherweise etwas Wichtiges mitzuteilen. Hören Sie auf sie, bevor es zu spät ist.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Vermeiden Sie Selbstmedikation und konsultieren Sie stets einen qualifizierten Arzt oder Apotheker, bevor Sie die hier enthaltenen Informationen anwenden. Die Redaktion übernimmt keine Garantie für die Wirksamkeit der Informationen und haftet nicht für Schäden, die durch deren Anwendung entstehen.
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