Der Supermarkt war wie immer laut: quietschende Einkaufswagen, ein Baby, das in der Nähe der Fleischtheke weinte, und die Lautsprecherdurchsagen mit den Wochenangeboten. Ich überlegte gerade im Kopf, wie viel wir uns leisten konnten, als meine achtjährige Tochter Lily sanft an meinem Ärmel zupfte – so sanft, dass ich es fast nicht spürte.
„Mama“, flüsterte er mit weit geöffneten Augen, „ist das nicht Papa?“
Ich folgte seinem Blick den vierten Gang entlang.
Und mir wurde eiskalt.
Es war Nathan. Mein Mann. Mit tief ins Gesicht gezogener Baseballkappe und hochgezogener Kapuze bewegte er sich schnell, als wolle er nicht gesehen werden. Dabei sollte er eigentlich für drei Tage geschäftlich in Dallas sein. Er hatte uns an diesem Morgen aus seinem Hotelzimmer per Videoanruf kontaktiert und über den furchtbaren Kaffee gescherzt.
Einen halben Augenblick lang war ich überzeugt, es sei einfach jemand, der ihm ähnlich sah: gleiche Größe, gleiche Schultern, gleicher Gang.
Dann drehte er den Kopf.
Sein Profil war unverwechselbar. Die kleine Narbe an seinem Kiefer, eine Überbleibsel aus seiner Highschool-Footballzeit. Die Art, wie er beim Nachdenken mit dem Daumen seinen Ehering berührte.
Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich es in meinem Hals spüren konnte.
Ich trat vor, bereit, ihn anzurufen – „Nathan!“ –, während Wut und Verwirrung um die Kontrolle über meine Stimme rangen.

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