Der Besitzer des Lokals ging inkognito in seine Bar und entdeckte die Identität des unehrlichen Angestellten.

Die Glocke über der Tür klingelte leise, fast unhörbar, doch für ihn hatte dieser Klang stets eine besondere Bedeutung. Viktor Orlov betrat das Café Orlov, jenes Lokal, das einst sein Traum gewesen war und sich mittlerweile zu einer kleinen Kette mit vier Filialen in der Stadt entwickelt hatte. Er trug eine schlichte dunkle Jacke, abgetragene Jeans und eine tief ins Gesicht gezogene Kappe. Er verschmolz mit den anderen Gästen, unsichtbar, wie einer der vielen Besucher in seinem eigenen Reich.

Der Erfolg, der ihn fünfzehn Jahre zuvor beflügelt hatte, hatte ihn so sehr beflügelt, dass er den Bezug zur Realität verloren und das Flair seines eigenen Cafés nicht mehr spürte. Die jüngsten Finanzberichte waren enttäuschend: Die Zahlen sanken, obwohl die Online-Bewertungen mit fünf Sternen glänzten, und das Personal wechselte so häufig, dass Viktor Mühe hatte, sich die neuen Gesichter zu merken. Er beschloss zurückzukehren, nicht als Besitzer, sondern als anonymer Beobachter, um zu verstehen, wo die Seele seines Cafés geblieben war.

Er ließ sich auf einem Barhocker an der Theke nieder und hatte von dort aus den ganzen Raum im Blick. Eine junge Kellnerin mit glänzendem Haar und dem klangvollen Namen Alice bot ihm einen Tisch an, doch er schüttelte den Kopf. Hier, mitten im Chaos, hoffte er, das zu erfassen, was ihm auf den Bildschirmen in seinem Büro entgangen war. Die Küche summte wie ein aufgewühlter Bienenstock: Der Koch rief Bestellnummern aus, die Kellnerinnen huschten mit vollen Tabletts zwischen den Tischen hin und her, die Kasse lieferte ein ständiges Hintergrundgeräusch. Alles schien in Ordnung zu sein, doch in dieser Perfektion klaffte ein unsichtbarer Riss, den nur das Herz wahrnehmen konnte.

Ihr Blick fiel auf einen älteren Mann, der neben der großen Spüle stand. Schlank, mit staubig-silbernem Haar, bewegte er sich ruhig und präzise, ​​selbst inmitten des Chaos aus Dampf und schmutzigem Geschirr. Jedes Glas, jeder Teller fand seinen Platz mit einer Art stiller Ehrfurcht. Auf seiner Brust prangte ein schlichtes Abzeichen: „Arcadius Petrovic“.

Der Besitzer des Lokals ging inkognito in seine Bar und entdeckte die Identität des unehrlichen Angestellten.

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